Mietrebellen Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt

Am 23 Februar 2016

"Mietrebellen" Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt- Filmabend und Diskussion zum Thema Gentrifizierung (Gesprächsstoff gibt es anschl. genügend..Jahnstraße etc.)

Ein Dokumentarfilm von
Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers
D 2014 | 78 min.
Die Fimemacher sind bei der Veranstaltung anwesend!

23. Februar - 19:00Uhr - HBK-Aula

Eintritt Frei

Kooperation: plankontor gmbh, AG-Wohnen in der Stadtteilkonferenz Westliches Ringgebiet/ Süd, KufA eV,
Tilo Wussing (Architekt)



Mietrebellen-Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt


hier eine ausführliche Infomail zu Film und Rezeption.


Synopsis-Text zum Film:

MIETREBELLEN – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt

BERLIN In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Dokumentarfilm von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers
D 2014 | 78 min. | OmU englisch / spanisch / französisch / italienisch / polnisch


Hintergrundinformationen und Rezeption:

Der Film MIETREBELLEN wurde bisher über 250 mal in Berliner Kinos aufgeführt. Zudem gibt es weitere Aufführungen mit Filmgesprächen und Diskussionen in Kooperation mit Nachbarschaftsinitiativen, Vereinen, Institutionen sowie politischen Parteien – aktuell mit über 150 Veranstaltungen in 50 Städten.
In den Medien wurde der Film von alternativer bis zur bürgerlichen Presse, von Obdachlosen-Publikationen über Sozialverbandszeitungen oder der Bundeszentrale für politische Bildung bis hin zu einer Rede des Justizministers aufgegriffen und kommentiert.
Der Film versucht, die Mieter sprechen zu lassen mit ihren Kompetenzen und Fähigkeiten, mit ihrer Kritik und ihrem Bestreben, die mangelerzeugende Wohnungspolitik und die Verknappung des Wohnungsmarktes nicht tatenlos hinzunehmen.
Er soll Stadtbewohnern Mut machen, sich angesichts der Situation nicht Ohnmachtsgefühlen hinzugeben, sondern an der Gestaltung ihrer Nachbarschaften, Viertel und Stadt selbstbewusst mitzuwirken.
Bisher wurde der unabhängig produzierte Film für sieben internationale Filmfestivals ausgewählt, zuletzt für das Arquitectura Film Festival 2015 in Santiago, Chile.
Bei Veranstaltungen in Berlin mit Mieterinitiativen und der Heinrich-Böll-Stiftung, in München mit Stadtteilgruppen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung oder in Moskau mit Medienaktivisten und dem Goethe-Institut stellen sich die Filmemacher der Diskussion, um gemeinsam mit dem interessierten Publikum die lokalen und internationalen Fragen des Wohnens zu analysieren.
Bei Aufführungen in wissenschaftlichen Zusammenhängen wie an der Architektur-Universität in Neapel, der Royal Geographical Society in London, dem Left Forum in New York, dem Urbanize Festival in Wien oder dem World Habitat Day in Barcelona ist deutlich geworden, dass die Probleme des Berliner und bundesrepublikanischen Wohnungsmarktes, ebenso wie auch das Engagement der Mieter und Stadtbewohner Aufmerksamkeit gewinnen. MIETREBELLEN kann mit seinen weltweit 400 Aufführungen ein Beitrag für die Wahrnehmung sein, dass in vielen Regionen, Metropolengebieten und Städten die Frage des Wohnens zunehmend eine der zentralen gesellschaftlichen und sozialen Aufgaben sein wird.


Pressebilder und Materialien finden sich auf der Mietrebellen.de-Seite im Download-Bereich.


Der Trailer zum Film:
http://youtu.be/skL40QXMd1A

Ein kurzer Infotrailer zum Film:
http://youtu.be/Rygcs6XvreM

beide auch zur Web-Einbindung.


Es gibt eine Vielzahl von Besprechungen oder Interviews zum Film, siehe zum Beispiel die vom Fluter, Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung:
http://film.fluter.de/de/574/kino/12948/

Oder von einem Wiener/Amsterdamer Stadtplaner:
http://mietrebellen.de/post/102293778284/mietrebellen

Das Original in englisch:
http://theprotocity.com/filming-cities-mietrebellen-rent-rebels/

Interviews zum Beispiel mit dem Paritätischen:
http://www.paritaet-berlin.de/themen-a-z/themen-a-z-detailansicht/article/ueber-mieten-als-kulturelle-errungenschaft-beruehrende-momente-und-die-baupolitik-berlins.html

Oder der Berliner Zeitung:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/dokumentation-ueber-gentrifizierung-berliner-kaempfen-gegen-steigende-mieten,10809148,27197442.html

Jungle World: „Man ist sich näher, als es oft erscheint“ lautet der Titel eines Interviews zu Ansätzen transnationaler Mieterbewegung, veröffentlicht in der Berliner Wochenzeitung: http://mietrebellen.de/post/103800074729/europa-und-darueber-hinaus

Einen Überblick zu bundesweiten Protesten gegen steigende Wohnkosten gibt die Tageszeitung junge Welt:
http://mietrebellen.de/post/107721943284/ausverkauf-der-staedte

Artikel aus der Tageszeitung Neues Deutschland "Gott sei Dank, auch Deutschland hat Probleme - Ein Film über Mieterkämpfe in Berlin wird im Ausland interessiert rezipiert", vollständig gespiegelt auf MieterEcho Online "Mietrebellen - 330 Aufführungen im In- und Ausland":
https://www.neues-deutschland.de/artikel/962145.gott-sei-dank-auch-deutschland-hat-probleme.html
http://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/mietrebellen.html

Auf der Action-Seite der Mietrebellen.de sind viele weitere Beiträge zu finden, auch zum Beispiel Radiosendungen.

Mit besten Grüßen,

Matthias Coers


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