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Westand und Kufa-Haus sind am Start

Publiziert in Presse
Montag, 30.12.2019
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  Im vorderen Teil mit der historischen Fassade befindet sich das Soziokulturelle Zentrum, dahinter (grau) der große Westand-Saal. Im vorderen Teil mit der historischen Fassade befindet sich das Soziokulturelle Zentrum, dahinter (grau) der große Westand-Saal. Foto: Cornelia Steiner

Das neue Kultur- und Veranstaltungszentrum am Braunschweiger Westbahnhof bietet seit mehr als drei Monaten Musik, Kunst, Tanz und vieles mehr.

Im Spätsommer war es so weit: Die Veranstaltungshalle Westand und das Soziokulturelle Zentrum Kufa-Haus wurden eröffnet. Jahrelang hatten sich viele nach solch einem Ort gesehnt, nachdem das Freizeit- und Bildungszentrum (FBZ) im Bürgerpark 2002 geschlossen und später abgerissen worden war.
Plötzlich fehlten damals eine Konzerthalle und ein Treffpunkt für Kultur, Bildung und soziale Angebote. Als dann im Jahr 2015 auch noch die privat betriebene Meyer-Music-Hall geschlossen wurde, wuchs der Druck, etwas Neues zu schaffen. Im Jahr 2016 beschloss der Rat der Stadt schließlich, dass ein neues Zentrum gebaut werden soll. Möglich wurde dies nur durch das Engagement von drei Partnern: Da sind zum einen die Investoren Manfred Neumann und Reiner Nötzel, da ist zum anderen der Verein Kufa (Kultur für alle) – und die Stadt spielt auch noch eine wichtige Rolle.
Am Westbahnhof ist jetzt ein dreistöckiges Gebäude mit historischem Backsteingiebel entstanden: Im hinteren Teil betreiben die Investoren das Veranstaltungszentrum Westand mit einem Saal, der 800 Besuchern Platz bietet. Demnächst kommen zum Beispiel Queen Machine, Manfred Mann’s Earth Band und Oomph.

Die vordere Hälfte des Gebäudes mietet die Stadt dauerhaft von der Westand GmbH und stellt sie dem Kufa-Verein zur Verfügung, der das Soziokulturelle Zentrum bespielt. Neben der Miete trägt die Stadt auch die Betriebskosten des Kufa-Hauses. Es gibt einen Saal für 300 Gäste, ein Bistro und Mehrzweckräume. Das Kufa-Haus kann zum Beispiel für Konzerte, Kleinkunst, Musicals, Workshops, Ausstellungen, Seminare und Privatfeiern genutzt werden. Es richtet sich unter anderem an Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen.
Musikalisch setzt der Verein auf alles jenseits des Mainstreams, wie es heißt. Im Januar und Februar stehen unter anderem Bernadette la Hengst (von Funk bis Rap) sowie The Offenders (Ska-Punk) auf dem Programm. Zu den Beschäftigten des Vereins zählen auch Langzeitarbeitslose, die in Kooperation mit der Arbeitsagentur angestellt sind.
Oberbürgermeister Ulrich Markurth sagte zur Eröffnung: „Das ist nicht das FBZ reloaded, sondern eher Soziokultur 4.0 – machen wir diesen Ort hier zu unserem Ort: für Musiker, für Kreative, für alle!“

Quelle:
https://www.braunschweiger-zeitung.de
Author: Cornelia Steiner

Gelesen 745 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 15 Januar 2020 00:48
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KufA Haus

Das neue Soziokulturelle Zentrum "KufA-Haus" ist bestens platziert in Braunschweig-West und bietet Raum für diverse Veranstaltungsformate für Konzerte, Kleinkunst, Musical, Workshops, Seminare, Privatfeiern etc.

mehr info unter:
http://kufa.haus/

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